Was macht Minimalisten produktiver? Die Antwort

Minimalisten produktiver

Hast du dich auch schonmal gefragt, was Minimalisten produktiver macht? Dann haben wir hier einige Antworten für dich!

Natürlich ist Minimalismus nicht notwendig um produktiv zu sein. Aber manchmal haben es Minimalisten etwas leichter, weil sie ein paar hilfreiche Gewohnheiten bereits mitbringen.

Das soll allerdings nicht bedeuten, dass man nur Minimalist werden muss damit sich alles von selbst erledigt. Man kann Minimalist sein und trotzdem 3 Tage am Stück im Bett liegen und schlafen. Der erste und wichtigste Schritt um etwas zu schaffen ist, sich der Aufgabe zu stellen – das gilt für absolut alle Lebewesen!

Was macht auch Menschen, die keine Minimalisten sind, produktiver?

Jeder Mensch kann lernen sich auf etwas Bestimmtes zu fokussieren

Unter Fokus verstehen wir, sich auf eine einzelne Aufgabe zu konzentrieren. Hand aufs Herz: Wann hast du dich zuletzt mehr als 2h am Stück auf dieselbe Aufgabe konzentriert? Damit meine ich ohne zum Smartphone zu greifen, aus dem Fenster zu schauen oder Ähnliches. Dabei zeigt sich immer wieder, dass 2h absolut konzentriertes Arbeiten mehr bringt als 8h unter ständiger Ablenkung. Dazu kommt deutlich weniger Erschöpfung und meistens ein besseres Ergebnis. Die Fähigkeit zur Konzentration hat also immer und für jeden einen wertvollen Nutzen.

Wünsche und Motivation spielen eine Rolle

Ohne einen wirklichen Antrieb, fällt alles schwer. Du hast bestimmt schon einmal versucht etwas zu tun ohne Sinn oder Nutzen darin zu sehen. Sagen wir, du musst beruflich verreisen, hast aber auf diese Reise überhaupt keine Lust. Es wird dir wie eine Qual vorkommen dich auch noch darauf vorbereiten und den Koffer packen zu müssen. Hast du dich dagegen schon immer auf diese Reise gefreut, dann bist du schon 3 Tage vorher mit allen Vorbereitungen fertig und der Koffer hat sich von ganz allein gepackt. Du siehst also: Hinter jedem Antrieb steckt ein Wunsch von dir.

Man kann sich selbst ein Versprechen geben

Eine Abmachung mit sich selbst zu treffen ist der wichtigste Schritt, um auf Wünsche hinzuarbeiten, die keine unmittelbare Belohnung bringen. Bleiben wir einfach bei der Reise, auf die du dich so lange gefreut hast. Sicherlich musstest du eine ganze Reihe anderer Dinge im Berufsalltag schaffen, damit genau DU auf diese Reise geschickt wirst. Du hast dich vielleicht durch bestimmte Projekte bewiesen oder kannst andere Erfolge vorweisen. Eventuell hast du sogar Fortbildungen gemacht.
All diese Dinge haben bestimmt nicht immer nur Spaß gemacht und waren manchmal auch lang und anstrengend. Aber sie nicht nur vor dir her zu schieben, sondern regelmäßig daran zu arbeiten ist am Ende das, was dich zur Reise geführt hat. Die Zusage dir selbst gegenüber ist wichtig, weil sie dich jeden Tag daran erinnern soll, wofür du die unangenehmen Dinge tust.

Was macht Minimalisten in diesen Punkten produktiver?

Sie vermeiden die Ursachen von Ablenkung

Minimalisten erleichtern sich selbst schlichtweg die Möglichkeit zur Konzentration. Ich versuche auf meinem Schreibtisch nie irgendetwas zu haben, was nichts mit der aktuellen Aufgabe zu tun hat. Genau das gleiche kann man in fast allen anderen Bereichen erreichen: Das Schlafzimmer ist zum Schlafen da, die Küche zum Kochen und das Büro zum Arbeiten.
Wenn ich dort alles heraus halte, was nichts damit zu tun hat, dann fällt es mir sehr viel leichter mich auf den eigentlichen Zweck zu fokussieren. Stell dir also immer die Frage: Was hat alles nichts mit dem zu tun was ich gerade tun will? Und versuche alles davon außer Sicht und außer Reichweite unterzubringen.

Sie halten die Zahl ihrer Wünsche übersichtlich

Minimalist werden viele Menschen eben, weil sie sich mehr Klarheit über ihre Ziele wünschen. Das beinhaltet besonders das Vermeiden von Widersprüchen. Deine Zeit ist einfach begrenzt. Deshalb sollte man sich immer klar sein, was am Allerwichtigsten ist, was an zweiter Stelle kommt und so fort. Wenn du nächstes Jahr beim Marathon mitlaufen willst, wie hilfreich ist es dann, Programmieren, Gitarrespielen und Japanisch zu lernen? Minimalisten sind hier produktiver, weil sie die anderen Wünsche erst einmal zurückstellen. Sie werden eines Tages vielleicht darauf zurück kommen, wenn sie den Marathon gelaufen haben.

Sie konzentrieren sich am liebsten auf genau eine Abmachung

Minimalisten tun ihr Bestes, um sich immer nur mit einer Sache auf einmal beschäftigen zu müssen, zumindest für den Moment. Wenn ich mir z.B. für das Wochenende bereits vorgenommen habe, diesen Artikel hier zu schreiben, dann werde ich nicht noch am gleichen Tag meine Eltern besuchen oder Plätze im Kino reservieren.
Wann immer noch etwas anderes ansteht, habe ich ein Auge immer auf der Uhrzeit und allein das lenkt ab. Die Vereinbarung mit mir selber ist aber: Jedes Wochenende ein Artikel – keine Ausreden. Denn ich weiß: Schreiben macht mich viel zufriedener und ausgeglichener als zum Beispiel Kino, auch wenn es anstrengender sein kann als sich passiv berieseln zu lassen.

Was tut man gegen Ablenkung?

Viele Menschen trainieren ihre Fähigkeit zur Konzentration

Ein verbreiteter Ansatz ist es, seine Konzentration zu trainieren. Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten das zu tun. Einige Beispiele dafür sind das gleichzeitige Hören von bestimmter Musik über Kopfhörer, Aufsuchen bestimmter Orte und dergleichen.
Einige stellen auch Timer und legen klare Zeiträume für genau diese Aufgabe fest. All das sind in jedem Fall gute Ansätze und helfen schon einmal ein ganzes Stück weiter. Trotzdem haben sie einige Nachteile.
Sagen wir ich greife zur Musik auf den Kopfhörern und sie steht mir einmal nicht zur Verfügung, aus was für Gründen auch immer – was tue ich in diesem Fall, wenn ich mich davon stark abhängig gemacht habe?

Andere Menschen nutzen Hilfsmittel gegen Reizflut

Sicherlich hilft die Musik dabei, alle anderen Reize für den Moment auszuschalten. Andererseits habe ich die bisherigen Reize einfach nur durch neue ersetzt. Ich will euch hier nicht eure Musik schlecht machen, wenn ihr gern Musik hört um eure Konzentration zu steigern, dann bleibt dabei!
Es gibt natürlich auch Leute, wie zum Beispiel ein früherer Chef von mir, der immer tafelweise Schokolade genascht hat, wenn er an einem komplizierten Dokument gearbeitet hat. Hier kann man schon viel deutlicher die Frage erkennen: Ist das eigentlich auf Dauer gesund? Ich denke an besonders anstrengenden Tagen braucht man den zusätzlichen Zucker vielleicht um wach zu bleiben – aber täglich und aus Gewohnheit dürfte es keine gute Wahl sein.

Minimalisten macht produktiver, dass sie Ursachen der Ablenkung vermeiden.

Ich verfolge am liebsten den Ansatz, die Ursachen der Reizflut komplett zu beseitigen. Das Handy wird lautlos gemacht und weit weg gelegt, das Email-Programm geschlossen und wenn ich die Chance habe schließe ich mich auch gern ein. Wenn ich jetzt gerade diesen Artikel schreibe, läuft keine Musik und das Fenster ist geschlossen, damit von draußen keine Geräusche zu hören sind. Es liegt ebenfalls nichts auf dem Schreibtisch, was mich ablenken könnte, außer eine Flasche Wasser und meiner Teetasse vielleicht.
Ich denke es ist genau dieses Vorgehen, was Minimalisten produktiver macht. Probier es einfach mal aus, die ersten Male stellen viele allerdings fest, wie sehr sie sich an die laute und schnelle Welt um sie herum gewöhnt haben und sind davon geschockt.

Starke Wünsche machen nicht nur Minimalisten produktiver – sondern jeden. Aber wie findet man den entsprechenden Wunsch?

Viele Menschen haben Hunderte von Wünschen – manche bewusst und manche unbewusst.

Wir alle haben Wünsche, große und kleine. Das mag ein eigenes Haus sein, der nächste Urlaub oder der Besuch einer speziellen Messe (Ich glaube heute nennt man es Con) am nächsten Wochenende.
Dabei stoßen viele Leute auf ein Problem: Sie wollen nicht nur zur Messe, sondern auch mit ihrem Partner noch ins Kino oder mit den Kindern zu deren Sportturnier. Wenn dann montags auch noch ein wichtiger Termin besteht, für den man noch irgendwas vorbereiten muss… Was dann? Man möchte ja vielleicht auch das Eigenheim, das man sich wünscht, finanzieren und hat einen Termin in der Bank. Alles auf einmal schaffen scheint aber zu viel zu sein.

Die Welt um uns herum wird immer schneller und lauter

Dazu kommt jetzt die ständige Flut an Informationen, Anfragen und Wünschen anderer. Man findet die wichtigen Dokumente im Email-Postfach nicht mehr, streitet sich mit dem Partner, die Kinder sind enttäuscht oder der Bank-Termin platzt. Selbst wenn man es noch zur Messe schafft, kann man diese Veranstaltung dann noch wirklich genießen? Oder war der Preis, den man an anderen stellen dafür in Kauf genommen hat, einfach zu hoch?

Wenn die Übersicht verloren geht, greifen viele lieber zur kurzfristigen Belohnung anstelle des langfristigen Ziels

Genau hier merken wir das Dilemma fehlender Übersicht und Klarheit. Wie konnte es dazu kommen? Grundsätzlich will der Mensch immer so viel wie möglich, am besten alles. Aber alles zu wollen ist sicherlich nicht die beste Grundlage, denn viele Wünsche vertragen sich nicht gut miteinander. Sagen wir, du möchtest dir wirklich gern in einigen Jahren ein Haus kaufen. Wie hilfreich ist es dann, 3 mal im Jahr einen kostspieligen Urlaub zu machen?
Ich sage hier nicht, dass Urlaub machen an sich schlecht ist. Tatsächlich ist es gut und richtig sich regelmäßig Auszeiten zu schaffen und auch zu genießen. Es wäre in der Tat ungesund es nicht zu tun. Aber möglicherweise gelingt es mir Auszeiten zu schaffen, die keine zusätzliche Belastung meiner finanziellen Möglichkeiten darstellen.

Auch hier werden Minimalisten produktiver, indem sie Struktur in ihre Wünsche bringen und auch mal hinterfragen, welche nun wirklich wichtig für ihre Ziele sind.

Wir Minimalisten gehen sehr kritisch mit den eigenen Wünschen um. Das liegt nicht allein an der Tatsache, dass manche Wünsche sich widersprechen. Es ist viel wichtiger sich nichts zu wünschen, was vielleicht nach kurzer Zeit keine Bedeutung mehr hat. Ebenfalls ist es überflüssig auf etwas hinzuarbeiten, was weder zeitkritisch ist, noch für die eigene Vorwärtsbewegung irgendeine Bedeutung hat. Hier ein einfaches Beispiel: Ich will unbedingt am Wochenende einen bestimmten Film sehen. Und ich finde manchmal erschreckend wie die richtigen Fans dabei schon Stunden vorher in der Schlange vor dem Kino stehen und den Premiere-Zuschlag bezahlen, um vielleicht doch nur einen Platz ganz am Rand zu bekommen.

Minimalisten halten Handeln entgegen ihrer langfristigen Pläne für nicht produktiv

Ganz ehrlich, man hätte wundervolle Dinge mit diesen Stunden anfangen können – sei es mit dem Partner essen gehen oder mit den Kindern zum Sport.
Natürlich hat all dies erstmal nichts an sich, was Minimalisten produktiver macht, aber stell dir selbst die Frage: Wird der Film schlechter, wenn ich ihn eine Woche oder auch ein Jahr später sehe? Wird es mich belasten oder meiner Gesundheit schaden, wenn ich den Film nicht an Tag 1 sehe? Und wenn ich genau diese Bedürfnisse einfach von mir werfe, dann werde ich von ganz allein produktiver, nicht nur als Minimalist.
Versteht mich auch hier bitte nicht falsch – jeder darf und sollte ein Hobby haben, in dem er voll und ganz aufgeht und dafür brennt. Aus Erfahrung kann ich aber auch sagen – eins oder auch zwei sind dabei deutlich gesünder als vielleicht 42.

Der größte Unterschied liegt im Umgang mit den Abmachungen

Gerade in der heutigen Zeit, treffen die meisten Leute viel zu viele Zusagen – mit sich selbst und mit anderen.

Kommen wir zur Abmachung, die man trifft, mit sich selbst und mit anderen. Manche Menschen halten es für produktiv möglichst viele Abmachungen zu treffen, Minimalisten dagegen nicht. Wir sagen dem Termin mit den Arbeitskollegen zu, wollen Zeit mit dem Partner verbringen, Verwandte besuchen und haben uns vorgenommen heute noch ins Fitnessstudio zu gehen.
Was fliegt wohl als Erstes von der Liste? Behaupten wir einfach mal, es wird das Fitnessstudio sein. Natürlich können wir das morgen noch machen, oder übermorgen, vielleicht auch nie, aber nächstes Jahr klappts bestimmt.

Am Ende halten sie nur die Hälfte, wenn überhaupt und fühlen sich dadurch schlecht

Was du dabei vielleicht noch nie so gesehen hast: Wann immer du ein Versprechen nicht hältst, was du dir selber gegeben hast, leidet deine Selbstachtung und damit auch dein Selbstbewusstsein. Und wenn du dir selbst nicht voll und ganz vertrauen kannst, wie sollen es dann andere können?
Einige treiben das auf die Spitze, indem sie sich immer noch mehr aufladen und noch verbissener daran festhalten wollen. Das hat dann aber auch immer kleiner werdende Aussicht auf Erfolg.

Wieder andere Menschen geben irgendwann vielleicht sogar auf, brennen aus und ihr Alltag wird nur noch von Aufschieben und für sich selbst Ausreden finden bestimmt.

Manch jemand wird dann irgendwann aufgeben und einsehen, dass er zuviel Energie verbraucht und nicht mehr kann. In diesem Stadium einmal angekommen, nimmt man sich entweder nichts mehr vor oder findet sich schon beim Vornehmen damit ab, dass man es nicht einhalten wird.
Hat man es bis hierher geschafft, wird es ein langer und anstrengender Weg wieder dahin zu kommen sich zumindest den nächsten Tag vorzunehmen.
Ich kenne viele Menschen, die erst zu Minimalisten geworden sind, um ihren Stress zu reduzieren. Nachdem sie sich selbst zuvor viel zu viel über einen langen Zeitraum abverlangt hatten.

Den Minimalist macht produktiver, dass er die Zahl der Zusagen so stark begrenzt wie es eben geht.

Ich vermeide Zusagen aller Art, wann immer ich kann – okay, das klingt jetzt erstmal hart, aber was man nicht verspricht braucht man auch nicht zu halten. Wie es es zuvor schon erwähnt habe, sitze ich hier und schreibe und habe daher für heute keine einzige Einladung angenommen und gehe auch nicht ans Telefon. Auch meine Jogging-Runde wird so lange warten müssen, bis ich hier fertig bin. Es mag dann darauf hinauslaufen, dass es bereits dunkel ist, wenn ich loslaufe, aber auch da habe ich eine klare Abmachung mit mir selbst und werde sie halten. Keine Ausreden. Das Wichtigste dafür ist, sich wenn es eben geht immer nur eine Tätigkeit auf einmal vorzunehmen.

Wenn er einen Tag einer bestimmten Aufgabe widmet, wird er sich auf nichts anderes mehr einlassen, um sich entspannt auf das zu konzentrieren was vor ihm liegt.

Es gab bereits Tage, da hätte ich auch gerne noch einen Film gesehen oder etwas mehr Musik gehört oder vielleicht auswärts gegessen. Aber denkt immer an Folgendes: Das wird morgen ebenfalls gehen und ihr nehmt keinerlei Risiken in Kauf , wenn ihr mal einen Tag keine Musik hört – das kann ich bezeugen.
Auf diese Weise habe ich einen klaren Blick auf die wesentlichen Dinge, die ich in diesem Moment tun will. Genau das macht mich als Minimalist produktiver – ich schiebe den ganzen Rest von mir weg, damit ich Platz und Spielraum habe. Und das auch in gedanklicher Hinsicht.

Die Art der Abmachungen wird immer mit den Wünschen harmonieren, die der Minimalist nie aus den Augen verliert.

Reden wir dabei mal über die Wünsche die man ebenfalls auf das Wesentliche konzentrieren kann. Was genau ist es was du wirklich willst? Du magst deine aktuelle Arbeit vielleicht nicht und wärst viel lieber in einem ganz anderen Bereich unterwegs – ganz ehrlich was könnte sein wenn du die letzten 5 Jahre allein darauf hingearbeitet hättest, anstatt 3 mal die Woche mit Arbeitskollegen noch Tennis spielen zu gehen, obwohl du darauf gar keine Lust hast. Wenn du unbedingt Programmieren lernen willst, warum spielst du dann jeden Abend Gitarre?
Natürlich kann es sein, dass du Gitarre spielen so sehr liebst, dass du auf keinen Fall darauf verzichten willst. Dann solltest du auch nicht verzichten – denn mit Verzicht hat Minimalismus nichts zu tun, sondern damit, bewusste Entscheidungen zu treffen.

Alle anderen Vereinbarungen sind optional oder ein Bonus, das gilt insbesondere für den Wunsch nach kurzfristiger Belohnung.

Wann immer sich ein Extra ergibt, das nicht weh tut, sollte man auch nicht zögern JA zu sagen. Vielleicht war man mit seinen Kindern beim Fußballturnier und hat danach zufällig noch Zeit um Abendessen zu gehen – warum also nicht. Eben dadurch, dass man im Anschluss nicht noch eine zeitlich enge Zusage getroffen hat, erschafft man überhaupt erst die Möglichkeit von diesem Bonus. Man darf in solchen Fällen nur niemals von vornherein davon ausgehen dass es klappt und darauf bestehen. Auf diese Weise erlernt man wieder, ehrlich dankbar für solche Augenblicke zu sein, die man geschenkt bekommen hat.

Kurz zusammengefasst – was Minimalisten produktiver macht

Das Beseitigen möglichst vieler Quellen von Ablenkung

Teste selbst, alle Ablenkungen gar nicht erst aufkommen zu lassen. Lege dein Smartphone in einem anderen Raum ab, schalte TV oder Musik aus. Wenn möglich, gibt es am Ende nur noch dich und deine Aufgabe.

Die Klarheit und Reihenfolge von Wünschen (und möglichst keine widersprüchlichen)

Versuche konsequent darüber nachzudenken welche deiner Ziele sich widersprechen, das beginnt bei so einfachen Dingen wie „ein neues Bett kaufen“ oder „einen ausgedehnten Urlaub machen“. Finde heraus, was dir wichtiger ist und denk erst wieder über den zweiten Wunsch nach, wenn der Erste erreicht ist. Manchmal stellt sich heraus, dass der Zweite gar nicht so wichtig war.

Minimalisten treffen so wenig Vereinbarungen wie möglich auf einmal um produktiv zu bleiben

Triff eine klare Abmachung mit dir selbst. Sei ehrlich zu dir selbst. An je weniger du dich halten musst, desto wahrscheinlicher wird, dass du es durchziehst. Mach keine 42 Zusagen von denen du schon vorher weißt, dass du bestenfalls 5 halten kannst. Allein damit wirst du produktiver, selbst wenn du kein Minimalist werden willst.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.